Schutzstufen & Abläufe
Die Schutzstufen bilden eine feste Hierarchie. Jede Stufe reduziert die Datenexposition und kann zusätzliche Datenarten sperren oder entfernen.
Die vier Schutzstufen
Abschnitt betitelt „Die vier Schutzstufen“| Stufe | Was passiert? | Wiederherstellbar? |
|---|---|---|
| Originaldaten | Vollständige Ausgangsdaten sind verfügbar. | Ausgangszustand |
| Pseudonymisiert | Identitäten werden durch stabile, klar markierte Ersatznamen wie [Person 1] ersetzt. Originalmedien und Zuordnung werden geschützt aufbewahrt. | Ja, solange Wiederherstellungsmaterial vorhanden ist |
| Identifizierende Angaben entfernt | Identifizierende Angaben werden ohne stabile Ersatzidentität entfernt. | Ja, solange die geschützte Originalfassung vorhanden ist |
| Dauerhaft anonymisiert | Originaldaten, Medien, Zuordnungen und Wiederherstellungsmaterial werden endgültig vernichtet. | Nein |
Die Schutzstufe betrifft nicht nur den sichtbaren Transkripttext. StoryVault berücksichtigt unter anderem Titel und Beschreibungen, Sprecher und Teilnehmende, Medien und Vorschaubilder, Anhänge, Freigaben und Exporte sowie abgeleitete Inhalte aus Suche, KI-Chat, Wissensspeicher, Graph und qualitativer Codierung.
Ist eine korrigierte Transkriptfassung vorhanden, wird auch diese verarbeitet. Im Transkript-Tab sehen Nutzende die zur aktiven Schutzstufe passende Fassung.
Mandant, Projekt und Sitzung
Abschnitt betitelt „Mandant, Projekt und Sitzung“Die Mandantenrichtlinie ist die Untergrenze. Ein Projekt darf strenger, aber nicht lockerer als der Mandant eingestellt werden. Eine Sitzung darf wiederum strenger, aber nicht lockerer als ihr Projekt sein.
Eine Änderung auf Projektebene verarbeitet das Projekt und seine enthaltenen Sitzungen. Eine Änderung auf Sitzungsebene betrifft nur die ausgewählte Sitzung.
Projekt oder Sitzung schützen
Abschnitt betitelt „Projekt oder Sitzung schützen“-
Objekt öffnen
Öffnen Sie das Projekt oder die Sitzung im richtigen Mandanten.
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Schildmenü öffnen
Klicken Sie rechts oben auf das Schild Datenschutz und Schutzstufe.
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Zielstufe wählen
Wählen Sie Pseudonymisiert, Identifizierende Angaben entfernt oder Dauerhaft anonymisiert. Eine durch die Mandantenrichtlinie verbotene lockerere Stufe kann nicht gewählt werden.
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Zweck und Bestätigung angeben
Wählen Sie den Verarbeitungszweck und geben Sie den angezeigten Bestätigungstext exakt ein. Dadurch wird die Entscheidung eindeutig protokolliert.
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Plan vorbereiten
Bei Projekten entsteht zunächst ein Entwurf. Sie können ihn im Schildmenü prüfen, ändern oder auditierbar verwerfen. Zu diesem Zeitpunkt werden noch keine Daten verändert.
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Plan starten
Starten Sie den vorbereiteten Plan über den sichtbaren Play-Button. Danach führt StoryVault Sie zur Datenschutzverwaltung.
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Freigeben und Fortschritt prüfen
Erteilen Sie als DSA die Freigabe und beobachten Sie Status und Artefaktzähler. Während der Verarbeitung bleibt der betroffene Bereich gesperrt.
Schutzerhöhende Vorgänge erfordern eine eigene DSA-Zuweisung, Zweck, Bestätigungstext und Audit. Eine erneute Anmeldung ist dafür nicht nötig.
Status verstehen
Abschnitt betitelt „Status verstehen“| Status | Bedeutung |
|---|---|
| Entwurf | Plan ist vorbereitet und kann noch geändert oder verworfen werden. |
| Freigabe ausstehend | Ein DSA muss Zweck und Bestätigung abschließen. |
| Eingeplant | Der Vorgang wartet auf die Verarbeitung. |
| Wird ausgeführt | Daten werden verarbeitet; der Bereich bleibt gesperrt. |
| Abgeschlossen | Alle vorgesehenen Datenobjekte wurden erfolgreich verarbeitet. |
| Teilweise abgeschlossen / Fehlgeschlagen | Der sichere Zustand bleibt bestehen. Ein DSA prüft den Vorgang und startet den bestehenden Lauf erneut. |
| Manuelle Prüfung | Zum Beispiel blockiert eine Aufbewahrungssperre oder die Richtlinie hat sich geändert. |
Über Status überprüfen gelangen Sie vom Schildmenü direkt zum laufenden Vorgang. Erscheint eine geschützte Fehleransicht, öffnen DSA oder Plattform-Super-Admin denselben Vorgang über die Recovery-Liste. Fehler machen Originaldaten nicht wieder sichtbar.
Originalfassung wiederherstellen
Abschnitt betitelt „Originalfassung wiederherstellen“Pseudonymisierte oder redigierte Daten können nur wiederhergestellt werden, wenn:
- die Mandantenrichtlinie Originaldaten erlaubt,
- die geschützte Originalfassung noch vorhanden und nicht abgelaufen ist,
- keine Aufbewahrungssperre oder andere manuelle Prüfung blockiert,
- die angemeldete Person im aktuellen Mandanten DSA ist.
- Öffnen Sie Projekt oder Sitzung und danach das Schildmenü.
- Wählen Sie Originaldaten als Zielstufe.
- Geben Sie Zweck und den exakten Bestätigungstext ein.
- Bestätigen Sie die Sicherheit erneut und starten Sie den Vorgang.
- Prüfen Sie den Fortschritt in der Datenschutzverwaltung.
Die erneute Sicherheitsbestätigung gilt zehn Minuten. Sie wird nur durch eine echte Passwort-, Microsoft- oder Einmal-Link-Anmeldung erneuert, nicht durch einen Mandantenwechsel oder eine automatische Token-Verlängerung.
Welche Übergänge sind möglich?
Abschnitt betitelt „Welche Übergänge sind möglich?“| Von | Nach | Ergebnis |
|---|---|---|
| Originaldaten | Pseudonymisiert / Angaben entfernt / dauerhaft anonymisiert | Schutz wird erhöht |
| Pseudonymisiert | Angaben entfernt | Stabile Zuordnung wird nicht mehr verwendet; geschützte Originalfassung kann erhalten bleiben |
| Pseudonymisiert oder Angaben entfernt | Originaldaten | Nur über kontrollierte Wiederherstellung |
| Pseudonymisiert oder Angaben entfernt | Dauerhaft anonymisiert | Wiederherstellungsmaterial und Zuordnungen werden vernichtet |
| Dauerhaft anonymisiert | eine lockerere Stufe | Nicht möglich |
Datenschutz-Praxis
Abschnitt betitelt „Datenschutz-Praxis“- Testen Sie neue Richtlinien zunächst mit einem eigenen Testprojekt.
- Wählen Sie für wiederkehrende Identitäten Pseudonymisiert; wählen Sie Identifizierende Angaben entfernt, wenn keine stabile Ersatzidentität gebraucht wird.
- Prüfen Sie Aufbewahrungsfrist und Aufbewahrungssperren vor einer irreversiblen Anonymisierung.
- Kopieren Sie keine Originalnamen, Transkripte oder Storage-Links in Support-Tickets. Vorgangs-, Projekt- und Sitzungs-ID reichen für die Diagnose.