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Eine Sitzung neu transkribieren

Eine Neu-Transkription verarbeitet die unveränderte Originalaufnahme erneut. Das ist sinnvoll, wenn die erste Transkription unvollständig ist, die Sprechertrennung nicht ausreicht oder eine importierte VTT-Datei gegen das Audio neu erzeugt werden soll. Einzelne Schreibfehler korrigieren Sie schneller direkt im Transkript-Editor.

Bevor der Auftrag auf queued gesetzt wird, speichert StoryVault die aktuelle ungeschnittene Fassung als echten Snapshot. Auch eine rein textbasierte Importfassung wird dazu in eine sichere Äußerungsstruktur überführt. Erst nach dieser Sicherung beginnt der neue Lauf.

Damit gilt: Egal wie oft Sie neu transkribieren, jeder Transkriptionsstand bleibt als Version verfügbar. Das Zurücksetzen redaktioneller Änderungen löscht diese Stände nicht. Eine alte Transkription wird nur durch eine ausdrückliche Wiederherstellung wieder aktiv.

Prüfen Sie:

  • Ist die Originalaufnahme vollständig und abspielbar?
  • Sind noch nicht gespeicherte Änderungen vorhanden?
  • Ist ein laufender Freigabe- oder Pseudonymisierungsprozess abgeschlossen?
  • Wurden wichtige Exporte oder Freigaben auf dem aktuellen Stand dokumentiert?
  • Gibt es Codierungen, die nachher fachlich geprüft werden müssen?
  1. Öffnen Sie die Sitzung und wechseln Sie zu Transkript.
  2. Speichern oder verwerfen Sie offene Änderungen.
  3. Wählen Sie Neu transkribieren.
  4. Lesen Sie die Zusammenfassung der Auswirkungen und bestätigen Sie den Auftrag.
  5. Warten Sie, bis der Status von queued über die Verarbeitung zu abgeschlossen wechselt.
  6. Prüfen Sie Sprecher, Fachbegriffe, Zeitbezug und Vollständigkeit im Player.
  7. Öffnen Sie Versionen und vergleichen Sie den neuen Stand mit der vorherigen Fassung.
Bleibt erhalten Wird neu erzeugt oder geprüft
Originale Audio- oder Videodatei Aktiver Transkripttext und Sprechertrennung
Frühere Transkriptversionen SRT-, VTT- und TXT-Artefakte des aktiven Standes
Akzeptierte Codierungen und Memos Zuordnung bestehender Segmente zum neuen Text
Projekt- und Sitzungsmetadaten Offene KI-Codierungsvorschläge werden verworfen

StoryVault versucht, bestehende Codierungssegmente anhand ihres Textes und ihrer Position wiederzufinden. Eindeutige Treffer werden übernommen. Unsichere Zuordnungen müssen Sie im Tab Codierung prüfen.

Bei importierten VTT-Transkripten ist die Importfassung häufig bereits eine brauchbare Dokumentation. Eine Neu-Transkription kann dennoch sinnvoll sein, wenn das zugehörige Audio verfügbar ist und Sie ein einheitliches Verfahren für Sprecher oder Zeitmarken benötigen. Die VTT-Ausgangsfassung bleibt in der Versionshistorie und kann später vollständig wiederhergestellt werden.

Ein Timeout oder ein vorübergehend nicht erreichbarer Anbieter bedeutet nicht, dass die vorherige Fassung verloren ist. StoryVault behält den vor dem Start angelegten Snapshot. Prüfen Sie zunächst den Status und die Originaldatei. Nach einem fehlgeschlagenen Versuch können berechtigte Personen den Auftrag erneut starten oder die vorherige Version aktiv lassen.

Wiederholen Sie einen Auftrag nicht mehrfach parallel. Wenn mehrere Versuche fehlschlagen, notieren Sie Sitzungs-ID, Zeitpunkt und Fehlermeldung für den Support.

  • Anfang, Mitte und Ende der Aufnahme stichprobenartig anhören.
  • Mindestens eine Stelle pro Sprecher prüfen.
  • Namen, Abkürzungen und Fachbegriffe durchsuchen.
  • Ausgeschlossene Passagen und Schnittmarken kontrollieren.
  • Versionsvergleich öffnen und Umfang der Änderungen plausibilisieren.
  • Codierungen mit Prüfhinweis kontrollieren.
  • Erst danach Exporte oder nachgelagerte Auswertungen aktualisieren.